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Aktuelle Themen

Einreisebestimmungen am 15.07.2018

Die Urlaubszeit zählt für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres, die sie auch gerne mit Ihrem vierbeinigen Freund verbringen möchten. Zudem werden viele Tiere aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt und finden hier ein neues Zuhause.
Dabei gilt es zu beachten, dass sich ein Tier im Ausland mit Erregern infizieren kann, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Darüber hinaus haben die unterschiedlichen Länder für die Einfuhr von Haustieren (teilweise umfangreiche) amtliche Richtlinien festgesetzt, die beim Passieren von Grenzen eingehalten werden müssen.
Der Tierarztbesuch sollte daher möglichst früh in die Reiseplanung mit einbezogen werden, da notwendige Impfungen und Untersuchungen zum Teil an Fristen gebunden sind.
Informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die Einreisebestimmungen Ihres Reiseziels und ggf. auch der Durchreiseländer.
Für Reisen in Länder der europäischen Union (EU) gilt grundsätzlich:

  • Vorlage des EU-Heimtierpasses mit gültiger Tollwutimpfung und Angaben zu Tier und Besitzer

Hinweis: Ein Welpe muss bei der Erstimpfung gegen Tollwut mindestens 12 Wochen alt sein. Die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt. Somit dürfen Welpen frühestens mit einem Alter von 15 Wochen über EU-Grenzen transportiert werden!

 

  • Kennzeichnungspflicht per Mikrochip mit Vermerk der Kennzeichnungsnummer im Pass
  • Sondervorschriften für einzelne Länder sind zu beachten! Hierzu können z.B. Blutuntersuchungen auf Tollwutantikörper, spezielle Maßnahmen gegen Bandwürmer oder Kampfhunderassebeschränkungen zählen.

Selbstverständlich gelten die oben genannten Vorschriften auch für Tiere, die aus dem Ausland nach Deutschland gebracht werden und hier ein neues Zuhause finden sollen!
Wir beraten Sie gerne!

Reisekrankheiten am 01.06.2018

Die Urlaubszeit zählt für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres, die sie auch gerne mit Ihrem vierbeinigen Freund verbringen möchten. Zudem werden viele Tiere aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt und finden hier ein neues Zuhause.
Dabei gilt es zu beachten, dass sich ein Tier im Ausland mit Erregern infizieren kann, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Darüber hinaus haben die unterschiedlichen Länder für die Einfuhr von Haustieren (teilweise umfangreiche) amtliche Richtlinien festgesetzt, die beim Passieren von Grenzen eingehalten werden müssen.
Der Tierarztbesuch sollte daher möglichst früh in die Reiseplanung mit einbezogen werden, da notwendige Impfungen und Untersuchungen zum Teil an Fristen gebunden sind. Außerdem müssen bestimmte Medikamente zum Schutz vor einer Infektion auf Reisen bereits einige Zeit vor Urlaubsbeginn verabreicht werden.
In Regionen mit mediterranem Klima, wie z.B. in Italien, Spanien, Portugal oder Griechenland aber auch in gemäßigten Klimazonen wie beispielsweise Ungarn können sich Hunde und auch Katzen mit Krankheiten infizieren, die in Deutschland bislang nicht heimisch sind.
Meistens handelt es sich dabei um Infektionen mit Parasiten oder Bakterien, die durch Mücken, Sandfliegen sowie Zecken – sogenannte Vektoren – übertragen werden. Einige dieser Erkrankungen sind unbehandelt tödlich für das Tier, oder können es zumindest schwer schädigen. Die Vielfalt der möglichen Krankheitsanzeichen erschwert oft eine korrekte Diagnose, auch Mehrfachinfektionen mit unterschiedlichen Erregern sind möglich. Zudem liegt die Reise oft schon länger zurück, bis Sie die ersten Anzeichen einer Erkrankung an Ihrem Tier beobachten. Daher ist für Sie als Tierbesitzer häufig nur schwer ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung des Hundes und der vorausgegangenen Reise zu erkennen. Aber auch nach einer korrekten Diagnose kann eine Therapie langwierig und aufwendig sein, sie führt außerdem leider nicht immer zum Erfolg.
Daher sollten Vorbeugungsmaßnahmen zur Verhinderung einer Infektion Ihres Tieres oberste Priorität eingeräumt werden!
Wer sein Tier möglichst umfassend schützen möchte, sollte es gar nicht erst in die sogenannten Risikoländer mitnehmen. Denn einen absoluten Schutz gegen diese Krankheiten gibt es nicht.
Möchten Sie ihr Tier dennoch gerne mit auf Reisen nehmen, können bestimmte Spot-on Präparate, Sprays, Tabletten oder Halsbänder zum Einsatz kommen. Hierbei ist es sinnvoll sich in der Tierarztpraxis ausführlich beraten zu lassen, denn oft ist es notwendig verschiedene Präparate zu kombinieren, um einen effektiven Schutz gegen eine Ansteckung aufzubauen. Impfungen stehen nur begrenzt zur Verfügung und schützen zudem nicht immer vor einer Infektion.
Wenn Sie nach einer Reise bei Ihrem Tier verdächtige Krankheitsanzeichen feststellen, suchen Sie bitte sofort einen Tierarzt auf, denn wie bereits erwähnt kann auch eine umfassende Vorsorge keinen hundertprozentigen Schutz garantieren. Ihr Tierarzt wird dann gegebenenfalls eine Blutuntersuchung vornehmen und je nach Befund die geeignete Therapie einleiten.
Tiere, die längere Zeit in gefährdeten Gebieten gelebt haben, sollten grundsätzlich unverzüglich einem Tierarzt vorgestellt und auf Reisekrankheiten untersucht werden. Eine zusätzliche Blutuntersuchung 5-6 Monate nach der Einreise wird zudem dringend empfohlen.
Die bedeutendsten parasitären Reiseerkrankungen bei Hunden und Katzen in Mitteleuropa sind neben der Dirofilariose und der Leishmaniose die Babesiose und die Hepatozoonose. Von Zecken übertragene Bakterien wie z.B. Ehrlichia canis kommen ebenfalls häufiger vor.
Diese Infektionskrankheiten sollen im Folgenden skizziert werden:
Leishmaniose
Erreger und Übertragung:
Leishmaniose wird durch die Infektion mit dem einzelligen Parasiten Leishmania infantum ausgelöst, welcher durch den Stich infizierter Sand-/Schmetterlingsmücken (Gattung Phlebotomus) von Tier zu Tier übertragen wird. Sandmücken kommen weltweit in Asien und Afrika sowie in den Mittelmeerländern (z.B. Spanien, Italien, Griechenland) vor, sind mittlerweile aber auch auf dem Weg nach Mitteleuropa. Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine Zoonose (vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit).
Krankheitsanzeichen:
Infiziert sich ein Tier mit dem Parasiten , müssen sich nicht sofort Krankheitsanzeichen zeigen, vielmehr treten diese häufig erst Wochen, manchmal sogar Jahre nach der Ansteckung auf. Zudem ist die Symptomatik meist unspezifisch und abhängig von der wirtseigenen Immunantwort. Die Leishmanien befallen Blutzellen des Tieres und können auf diesem Weg in Haut, Leber, Milz, Knochenmark und Lymphknoten gelangen. Hautveränderungen, Haarausfall um die Augen, Schnauze und Ohrränder, Abmagerung, Blutbildveränderungen, Schwäche sowie Milz- und Lymphknotenschwellung sind mögliche Folgen. Behandlung Es existieren unterschiedliche Therapiemöglichkeiten, die je nach Krankheitszustand vom Tierarzt gewählt werden. Eine Therapie ist jedoch schwierig und die Krankheit gilt bei Hunden als unheilbar; unbehandelt verläuft die Leishmaniose in der Regel tödlich. Die Prophylaxe zur Vermeidung einer Ansteckung hat somit immer oberste Priorität!
Gefahr für den Menschen? Grundsätzlich werden die Leishmanien nur durch den Stich der Sandmücke übertragen. Jeder Reisende kann in den betroffenen Gebieten selbst mit Leishmanien infiziert werden. Das Risiko einer direkten Übertragung vom infizierten Haustier auf den Menschen ist zwar gering, über Hautwunden jedoch durchaus möglich. Gefährdet sind diesbezüglich insbesondere Kinder oder immungeschwächte Menschen.
Babesiose („Hundemalaria“)
Erreger und Übertragung Bei Babesien handelt es sich um einzellige Blutparasiten, die durch den Biß bestimmter Zeckenarten auf den Hund übertragen werden. Der wichtigste Vektor ist die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus). Einst nur im warmen Süden beheimatet, hat sich die Auwaldzecke inzwischen über ganz Deutschland verbreitet. Auch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) gilt in Südeuropa als Überträger der Babesien.
Die Babesiose kann in allen warmen Klimazonen auftreten. So stellt sie zum Beispiel in Frankreich eine der gefürchtetsten Erkrankungen des Hundes dar. Aber auch in Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Südpolen und Österreich kommt sie häufig vor. Seit einiger Zeit werden auch aus Deutschland Babesiose-Fälle gemeldet (vermehrt im Saarland, Oberrheingraben und Berlin).
Krankheitsanzeichen: Die Babesien werden beim Blutsaugen der Zecke auf den Hund übertragen. Sie vermehren sich in den roten Blutkörperchen des Tieres und führen zu deren Zerstörung. Innerhalb von zwei Tagen bis drei Wochen nach der Infektion treten unspezifische Krankheitssymptome auf, so kann es u.a. zu hohem Fieber, Apathie, Gewichtsverlust, Blutarmut, verfärbtem Urin und Gelbsucht kommen. Ein fataler Krankheitsverlauf ist möglich.
Therapie: Eine intensive (z.T. auch stationäre) Therapie wird häufig notwendig. Unbehandelt stirbt der infizierte Hund meist schon nach wenigen Tagen, doch auch bei intensiver Behandlung ist ein tödlicher Verlauf nicht ausgeschlossen.
Dirofilariose (Herzwurmkrankheit)
Erreger und Übertragung: Dirofilarien, auch Herzwürmer genannt, werden durch verschiedene Stechmücken auf Hunde übertragen. Die Dirofilariose ist weltweit verbreitet, in Europa v.a. in beliebten Urlaubsländern (z.B. im Mittelmeerraum). Hunde infizieren sich über Mückenstiche mit den Larven der Dirofilarien. Im Tier entwickeln sich daraus die erwachsenen Herzwürmer, die bis zu 30 cm lang werden können und sich vorallem in der rechten Herzkammer und den Lungenarterien ansiedeln.
Krankheitsanzeichen: Bei geringem Befall des Tieres treten oft keine Symptome auf. In Folge der Besiedelung von Herz und Blutgefäßen durch die Herzwürmer kann es jedoch ca. 6 Monate nach der Infektion des Tieres zu Symptomen wie Atemnot, Störungen der Herzfunktion, Husten, Abmagerung, Mattigkeit und Ödemen (z.B. Bauchwassersucht) kommen. Durch die Abschwemmung von Würmern in die Körpervenen sind verschiedene Organschäden möglich.
Therapie: Die Therapie mit Medikamenten kann schwierig sein und die Behandlung muss über einen längeren Zeitraum erfolgen. Bei starkem Befall mit Herzwürmern können die Tiere an der Erkrankung sterben.
Ehrlichiose Erreger und Übertragung: Ehrlichien sind Bakterien, die durch die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) übertragen werden. Da diese Zeckenart in tropischen und subtropischen Gebieten sowie im Mittelmeerraum verbreitet ist, gilt die Ehrlichiose (noch) als Reisekrankheit. Durch den Hundetourismus wird diese
Zeckenart jedoch zunehmend auch nördlich der Alpen eingeschleppt. Die braune Hundezecke kann in Deutschland zwar als Freilandzecke keine stabilen Populationen aufbauen, in beheizten Räumlichkeiten werden jedoch durchaus geeignete Bedingungen vorgefunden.
Krankheitsanzeichen: Ehrlichien leben in verschiedenen Blutzellen Ihres Wirtes. Im Anschluss an eine Infektion sind akute, chronische, aber auch asymptomatische Verlaufsformen möglich. In der akuten Phase (ca. ein bis drei Wochen nach der Infektion) auftretende Krankheitsanzeichen sind u.a. Fieberschübe, Mattigkeit, Lahmheit, Erbrechen, Milz- und Lymphknotenschwellung, Gewichtsverlust sowie Augen- und Nasenausfluss und Blutungsneigung. Erfolgt keine Ausheilung, kann die Krankheit nach einer symptomfreien Phase, die Wochen bis Jahre dauern kann, in ein chronisches Stadium übergehen. In dieser Phase ist die Erkrankung meist nicht mehr heilbar. Therapie: Zur Behandlung werden Antibiotika eingesetzt. Hepatozoonose Erreger und Übertragung: Die Hepatozoonose wird durch den einzelligen Parasiten Hepatozoon canis hervorgerufen. Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), welche vor allem in warmen Ländern, wie Südeuropa, Südamerika, Afrika und Asien verbreitet ist und auch als Überträger der Babesioe und der Ehrlichiose gilt. Allerdings wird der Einzeller in diesem Fall nicht durch den Stich, sondern durch das Verschlucken der gesamten Zecke auf den Hund übertragen. Krankheitsanzeichen: Nach dem Verschlucken der infizierten Zecke gelangt der Erreger in den Verdauungstrakt des Hundes und siedelt sich in Lymphknoten, Knochenmark und inneren Organen an. Infektionen mit Hepatozoon canis verlaufen häufig ohne Krankheitsanzeichen oder mit milden klinischen Symptomen und bleiben daher unerkannt. Möglich sind allerdings auch akute und tödliche Verlaufsformen. Akute Infektionen äußern sich mit unspezifischen Symptomen, wie Fieber, Blutbildveränderungen, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Teilnahmslosigkeit, Lymphknotenschwellung, Nasen- und Augenausfluss oder blutigem Durchfall. Chronische Infektionen sind zusätzlich gekennzeichnet durch Muskelschwäche und Muskelschmerzen aber auch epileptiforme Anfälle und Knochenzubildungen können auftreten. Therapie: Eine den Erreger eliminierende Therapie ist nicht bekannt. Somit sollen Therapiemaßnahmen zur Symptomlinderung eingesetzt werden.
Wir beraten Sie gerne!

Futterumstellung am 02.04.2018

Futterumstellung

Darunter versteht man einen Zeitraum, in dem das Tier schrittweise von einer Nahrung auf eine andere umgestellt wird.

 

1. Mischen Sie die neue Nahrung über einen Zeitraum von 7 Tagen schrittweise in immer größeren Mengen unter die bisherige Nahrung

2. Wenn Ihr Tier eine neue Nahrung nur zögerlich annimmt, füttern Sie es mit der Hand oder vermischen Sie Trockennahrung mit ein wenig warmem Wasser

3. Füttern Sie Ihr Tier nicht mit Nahrung für Menschen (dies kann die Wirksamkeit der empfohlenen Tiernahrung beeinträchtigen)

4. Stellen Sie immer ausreichend sauberes, frisches Wasser zur Verfügung

5. Füttern Sie keine Ergänzungsfuttermittel oder andere Tiernahrung; es sei denn, dies wurde Ihnen vom Tierarzt empfohlen

 

Auf einen Blick

Tipps zur besseren Akzeptanz der Nahrung

  • vermischen Sie die Nahrung mit salzarmer Brühe.

Bei Hunden: salzarme Rinder- Hühnerbrühe.
Bei Katzen: salzarme Thunfisch- Muschel- oder Rinderbrühe.

  • Nahrung erwärmen.
     
  • Weite Futterschüssel, dass die Tasthaare der Katze den Rand der Schüssel nicht berühren.
     
  • Kleine Menge Oregano unter das Futter mischen.

ACHTUNG: bei Futtermittelallergikern, Futter mit speziellem Protein oder ein für das Tier neues Protein

 

Futterumstellung à Futteraversion

  • Katzen können eine Abneigung gegen ein bestimmtes Futter entwickeln, wenn z.B. mit dem Futter Verdauungsbeschwerden oder ein negatives Erlebnis verbunden wird.
     
  • Die Futterabneigung kann physischer, emotionaler oder physiologischer Herkunft sein.
     
  • Eine Futterabneigung tritt meist auf wenn auf die Fütterung eine Übelkeits- oder Erbrechensepisode folgt.
     
  • Eine Futterabneigung kann bis zu 40 Tage anhalten.
     
  • Bei stationärem Aufenthalt nie das Futter füttern welches später Zuhause gefüttert werden soll.

 

Katzen und die Konsistenz einer Nahrung

Katzen sind sehr empfindlich was Geruch, Erscheinungsform und Geschmack eines Futters angeht.

  • Häufig wird Futter mit einer anderen Konsistenz, wie gewohnt, verweigert.
     
  • Katzen fressen Futter lieber wenn es ca. Körpertemperatur hat.
     
  • Katzen sollen nicht hungern. Verlängern Sie daher, bei nicht fressender Katze, die Umstellungsphase auf bis zu 2 Monate.
     
  • Bei mehreren Katzen im Haushalt fragen Sie Ihren Tierarzt ob die Partnerkatzen das empfohlene Futter auch fressen dürfen.

Neue Impfung bei Kaninchen am 01.02.2018

Neben den bekannten Kaninchenimpfungen gegen das RHD-1-Virus und Myxomatose wurde jetzt ein Impfstoff gegen das RHD-2-Virus entwickelt, da sich dieses Virus immer mehr über ganz Deutschland ausbreitet. Der neue Impfstoff schützt vor dem RHD-1- und dem RHD-2-Virus, kann ab der 10. Lebenswoche angewendet werden und muss einmal jährlich geimpft werden. Bei hohem Infektionsdruck kann die Impfung bereits mit 4 Wochen stattfinden und wird dann zwei Mal jährlich geimpft. Der Impfstoff ist für Mast- und Zuchtkaninchen zugelassen und kann auch für Hauskaninchen verwendet werden. Leider ist der neue Impfstoff sehr teuer.Trotzdem sollten die Kaninchen gegen alle drei Erkrankungen geimpft werden.Da noch keine Studien über die Kombinationsfähigkeit des neuen Impfstoffes mit den bisherigen Impfstoffen vorliegen, sollten die  Impfungen zeitlich getrennt voneinander erfolgen. Danach ist das Kaninchen bestmöglich gegen diese Viruserkrankungen geschützt.

Tödliche und giftige Lebensmittel für Hunde am 06.01.2018

Auch wenn er noch so lieb schaut  -  bei diesen Lebensmitteln kann es für Ihren Hund gefährlich werden:

  • Avocado
  • Schokolade- und Kakao
  • Alkohol (+ Hopfen)
  • Koffein
  • Zwiebeln
  • Steinobst
  • Trauben & Rosinen
  • Rohes Schweinefleisch

Folgende Lebensmittel können ein tödliches Ende bedeuten:

  • Macadamia Nüsse
  • Salz
  • Speck
  • Rohe Bohnen
  • Alfalfa-Sprossen
  • Tomaten, rohe Auberginen, rohe Kartoffeln
  • Knochen
  • Milch
  • Süßstoff
  • Walnüsse

Zu den Symptomen zählen u.a. Durchfall, Erbrechen, Schwäche, Atemnot, bis hin zu

Krämpfen und neurologischen An- / Ausfällen.

Leitlinie zur Impfung von Kleintieren (Neuauflage März 2017) am 15.06.2017

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin ( StIKo Vet) hat fachlich unabhängig und wissenschaftlich fundierte Leitlinien zur Impfung von Tieren ( insb. Hund und Katze)  herausgegeben.

Dabei werden die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse zur Impfung von Hund und Katze erläutert und es werden individuelle Impfempfehlungen nach erfolgter Grundimmunisierung gegeben.

Das Prinzip ist:

  • Mehr Tiere impfen, das einzelne Tier so häufig wie nötig.
  • Ein höchstmöglicher Durchseuchungsgrad ist in einer Tierpopulation anzustreben, um Epidemien zu verhindern.
  • Die Impfung ist die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionskrankheiten.
  • Eine vollständige Grundimmunisierung ist Voraussetzung für einen optimalen Schutz des Einzeltiers.

 

Hunde:

Grundimmunisierung:

Als Grundimmunisierung der Hunde- und Katzenwelpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren.

  • 8   Lebenswochen:                         SHLP
  • 12 Lebenswochen:                         SHLTP
  • 16 Lebenswochen:                         SHP
  • 15 Lebensmonaten:                       SHLTP

 

S = Staupe    H = Hepatitis   L = Leptospirose    P = Parvovirose    T = Tollwut

Wiederholungsimfpungen:

Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.

  • L -           Impfung: Jährlich
  • SH -        Impfung: alle 3 Jahre
  • P -          Impfung: alle 3 Jahre
  • T -          Impfung: alle 2-3 Jahre

Zwingerhustenimpfung:

Bei Hunden mit erhöhter Infektionsgefahr z.B. Welpengruppen, Hundeplatz, Tierheim, Tierpension
Die Zwingerhustenimpfung kann mit den anderen Impfungen kombiniert werden und sollte, nach der Grundimmunisierung, jährlich erfolgen.

 

Katze

Grundimmunisierung:

Als Grundimmunisierung der Hunde- und Katzenwelpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren.

  • 8   Lebenswochen:                         RCP
  • 12 Lebenswochen                          RCP    evt. T , evt. Leukose
  • 16 Lebenswochen:                         RCP    evt. Leukose
  • 15 Lebensmonaten:                       RCP    evt.T ,  evt. Leukose

 

RC = Katzenschnupfen   P = Katzenseuche   T = Tollwut

Wiederholungsimfpungen:

Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.

  • RC-        Impfung: alle 1-3 Jahre
  • P -          Impfung: alle 1-3 Jahre
  • T -          Impfung: alle 2-3 Jahre ( nur bei Freigängern oder Reisen ins Ausland notwendig)

Leukose

Die Leukoseimpfung kann mit den anderen Impfungen kombiniert werden und erfolgt nach vollständiger Grundimmunisierung, jährlich.
Ab einem Alter von über 7 Jahren kann individuell auf diese Impfung verzichtet werden.

 

FIP:

Nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgt die Wiederholungsimpfung jährlich. Diese Impfung ist nur unter bestimmten Umständen zu empfehlen.

Zecken und Flöhe am 14.04.2017

Vor allem in der wärmeren Jahreszeit von Frühjahr bis Herbst sind auf der Haut unserer Lieblinge lebende Parasiten eine große Plage. Da jedoch die Winter bei uns in den letzten Jahren sehr mild sind, sind sie auch deutlich häufiger in der eigentlich kälteren Jahreszeit anzutreffen.
Beginnen wir mit den Flöhen.
Ein Flohbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, da ein Floh schon bei flüchtigem Kontakt von Tier zu Tier (bis zu 45 cm weit) überspringen kann. Flöhe sind auf jedem Kontinent zu finden und sorgen nicht nur für lästigen Juckreiz sondern kann auch bis zu ernsthaften Krankheiten führen ( Blutarmut bei Welpen Ekzeme, Allergien…), außerdem sind sie Überträger des Gurkenbandwurm. Es gibt den Hunde- und den Katzenfloh die jedoch wenig wirtsspezifisch sind. Sie besitzen gut ausgebildete Beißwerkzeuge und können somit auch dicke Haut mühelos durchstechen. Die Entwicklungsstadien (Eier/Larven/Puppen) befinden sich in großer Anzahl in Sofas, Kissen, Betten, Teppichen, Bodenritzen und Körbchen der Tiere, von hier aus ein ständiger Neubefall des Tieres mit jungen Flöhen stattfindet. Flöhe können in dieser Umgebung bis zu einem Jahr auf einen neuen Wirt warten, deshalb sollte bei einem Flohbefall immer die Umgebung mitbehandelt werden. Die Flöhe die sie auf ihrem Tier finden sind nur 5% des tatsächlichen Flohbefalls, 95% sitzen in der genannten Umgebung Es gibt jedoch gute Präparate die schon einen Flohbefall verhindern können.
Zecken
Die heimischen Zeckenarten sind der gemeine Holzbock, Auwald-Bundzecke und die braune Hundezecke. Zecken sitzen max. kniehoch im Gras und lieben Temperaturen von 10°C-25°C und eine Luftfeuchtigkeit von 80-85 %, wie also immer behauptet fallen Zecken also nicht von den Bäumen, sondern lassen sich von den Wirten im Gras abstreifen. Sie übertragen nicht nur die bekannten Krankheiten FSME ( nur beim Mensch ) und Borreliose, sondern auch Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose. Die Übertagung erfolgt je nach Infektionskrankheit 3 – 72 Stunden nach Anhaftung der Zecke am Körper über den Speichel der Zecke, diesen Sie benutzt um die Einstichstelle zu betäuben. Auch hier gibt es gute Präparate (meist in Kombi mit Flohschutz) die einen Zeckenbefall verhindern können.
Was nun noch gesagt werden muss! Alle Antiparasitika gegen diese Ektoparasiten sind bei richtiger Anwendung nicht gefährlich oder tötlich für Ihr Tier. Bei Jungtieren, tragenden oder laktierenden Hündinnen, Hunden mit MDR 1 Defekt und chronisch kranken Tieren sollte jedoch immer ein Tierarzt/Tiermedizinische Fachangestellte zu Rate gezogen werden.