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Aktuelle Themen

Hochqualifizierte Ultraschalldiagnostik in unserer Praxis am 29.11.2020

Wir freuen uns sehr, dass wir seit dem 01. August 2020 die Ultraschall-Spezialistin Fr. Pfäffle 3 x in der Woche in unserer Praxis haben.

Fr. Pfäffle ist Expertin auf dem Gebiet der Herz- und Abdomen - Ultraschalldiagnostik und wird bei uns dienstagnachmittags, donnerstagvormittags und samstagvormittags Ultraschalluntersuchungen durchführen.

www.kleintierkardiologie-heilbronn.de


 

Igel am 01.10.2020

Die meisten Igel werden in der Spätsommer/Herbstzeit gefunden und sind noch zu klein für den Winterschlaf. Hat ein Igel jedoch ein Körpergewicht von ca. 500g so frißt er sich im Herbst noch genügend Vorrat an um über den Winter zu kommen. Hat er dieses Körpergewicht nicht erreicht, so muss er über den Winter gefüttert und an einem frostsicheren, jedoch keinesfalls im warmen Raum untergebracht werden, meist eignen sich Keller, Garagen, Gartenhäuschen oder an einem überdachten Platz am Haus. 

Als Winterschlafhäuschen nehmen sie sich am besten eine Holzkiste (65 cm lang, 50 cm breit, 80 cm hoch), gefüllt mit Stroh und oben drauf ein Holzbrett mit Luftlöchern. Es eignet sich auch ein ausgedienter Hasenstall meist sehr gut.

Die Hauptnahrung des Igels muß immer aus Fleisch bestehen, dem noch Kalk und Vitamine hinzugefügt wird. Das folgende Rezept hat sich hierzu gut bewährt :

  • Katzendosenfutter ( sehr beliebt Katzenfutter für Katzenkinder)
  • 1-2 Eßlöffel Igeltrockenfutter ( Zoofachhandel/Baumarkt )
  • Etwas geriebene Karotte oder Apfel
  • tgl. 1 Messerspitze Kalk
  • tgl. 8 Tropfen Vitacombex ( Zoofachhandel)
  • 1 Teelöffel Weizenkleie oder ½ Teelöffel Heilerde

Zu Trinken bitte immer nur Wasser, niemals Milch!!!
Wenn das Teller morgens leer ist erhöhen sie die Futterration, lässt der Igel ein Rest übrig ist dieser satt geworden.

Kleinere Igel fressen auch tagsüber stellen jedoch sobald sie Ihr Winterschlafgewicht  erreicht haben, das fressen langsam ein und verkriechen sich im Stroh.

Bitte denken Sie daran, das Igel keine Haustiere sind und nach dem Winterschlaf am besten am Fundort wieder ausgewildert werden müssen!

Krankheiten vor denen Impfungen bei der Katze / Hund / Kaninchen schützen am 01.08.2020

Katzenschnupfen (RC):

Übertragung erfolgt durch Kontakt mit infektiösem Sekret (Kot, Urin etc.). Der Verlauf kann lebensgefährlich sein. Beginn der Krankheit sind leichtes Niesen, Fieber und verminderter Appetit. Entzündung der Nasen- und Maulschleimhaut folgen (zuerst wässrig dann eitrig). In schweren Fällen kann es zu einer Lungenentzündung und zum Tod der Katze führen.

Impfung: Die Grundimmunisierung beginnt mit der 8. Lebenswoche, die Impfung wir in 3-4 Wochen wiederholt. Es erfolgt ein Jahr nach der Grundimmunisierung eine Nachimpfung. Danach kann das Impfintervall individuell auf alle drei Jahre verlängert werden.  WICHTIG! Die Katze sollte trotzdem jedes Jahr untersucht werden!! Kombinationsimpfstoff: RCP

 

Katzenseuche (P):

Übertragung durch infizierten Kot, Kleidung, Futterschalen. Besonders bei Katzenwelpen verläuft die Krankheit tödlich. Abgeschlagenheit, Fressunlust, hohes Fieber ist der Beginn. Später kommen Erbrechen, wässriger und meist blutiger Durchfall hinzu. Der Durchfall und das Erbrechen führen relativ schnell zu Austrocknung.

Impfung: Siehe Katzenschnupfen (RC)!!

 

Tollwut:

Übertragung durch den Speichel infizierter Tiere. In den meisten Fällen wird das Virus durch einen Biss übertragen (durch Belecken und Kratzen allerdings auch möglich! Allerdings sehr selten). Die Ausbreitung erfolgt über Nervenfasern. Der Verlauf der Krankheit kann man in 3 Stadien einteilen:

  1. Wesensveränderung, Speicheln und Schluckbeschwerden
  2. Speichelfluss und Aggressivität bis hin zu Muskellähmungen
  3. Koma und Tod

Ist eine anzeigepflichtige Tierseuche! Die Behandlung bei kranken oder verdächtigen Tieren ist verboten! Ein Tollwutnachweis am lebenden Tier ist NICHT möglich

Impfung: Ab der 12. Lebenswoche möglich, 1 Jahr danach erfolgt die Nachimpfung danach ist die Tollwutimpfung je nach Impfstoff bis zu 3 Jahre gültig.

 

FeLV (Katzenleukose):

Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt wie zum Beispiel Bissverletzungen oder gegenseitiges Abschlecken oder der Muttermilch. Hat ein vielschichtiges Krankheitsbild sodass es schwer zu diagnostizieren ist. Es kann zur Tumorbildung, Mattigkeit, Anämie, Zahnfleischentzündungen kommen. Harmlose Krankheiten können zu einer großen Gefahr werden wegen des geschwächten Immunsytemes.

Impfung: Vor der Impfung sollte auf jeden Fall ein FELV-Schnelltest gemacht werden um zu schauen, ob ihre Katze bereits das Leukosevirus in sich trägt. Dafür braucht man nur einen Tropfen Blut und 10 Minuten bis der Test fertig ist. Wenn der Test Negativ ist, impft man die Katze, wenn es positiv ausfallen sollte ist, dies nicht mehr sinnvoll. Die Katze sollte 12 Wochen alt sein, danach wird die Impfung in 3-5 Wochen wiederholt. Nach der Grundimmunisierung erfolgt die Impfung jährlich.

 

FIP (Feline infektiöse Peritonitis):

Übertragung Erfolgt durch z.B. kontaminiertem Kot. Der Krankheitverlauf beginnt relativ unspezifisch mit verminderter Futteraufnahme, Abmagerung sowie Fieber. Es können auch gelbliche Schleimhäute, Augenerkrankungen usw. erfolgen. Es gibt 2 Formen der Erkrankung:

  1. Feuchte FIP: Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle (auch in der Brusthöhle möglich)
  2. Trockene FIP: Knotige Veränderungen vor allem im Bauchraum.

Dies Krankheit kann auch erst Jahre später ausbrechen! Nach Ausbruch der Krankheit stirbt das Tier an der FIP.

„Impfung“: Internasale Suspension. Davor sollte davor eine Blutabnahme erfolgen ob eine Impfung sinnvoll ist. Ist ab der 16. Lebenswoche möglich, nach 3 Wochen „Impft“ man es nach. Danach jährlich. Die „Impfung“ ist allerdings umstritten.

 

 

Impfungen beim Kaninchen

Myxomatose:

Übertragung durch stechende und blutsaugende Insekten (z.B. Flöhe und Stechmücken).Es gibt den akuten und chronischen Verlauf:

  1. Akuter Verlauf: Apathisch, Fressunlust und trinkt wenig. Es treten Schwellungen in verschiedenen Bereichen auf. Nach ca. 10-14 Tagen erfolgt meist der Tod.
  2. Chronischer Verlauf: es treten vermehrt Pusteln auf. Heilung ist in Einzelfällen möglich, es trägt die Seuche aber weiterhin in sich.

Impfung: Kombiimpfstoff mit RHD. Kann mit 5 Wochen geimpft werden, danach wird  jährlich geimpft.

 

RHD (Rabbit Hämorrhagic Disease):

Übertragung durch Tröpfcheninfektion(Wildhasen), stechender und blutsaugender Insekten. Wie bei der Myxomatose ein akuter und chronischer Verlauf:

  1. Akuter Verlauf: Blutiges Nasensekret, Erstickungskrämpfe, Benommenheit, später erfolgt der Tod.
  2. Chronischer Verlauf: Fieber und leichte Atembeschwerden. Können nach Wochen gesund werden.

Impfung: Siehe Myxomatose!

 

Impfungen beim Hund

Staupe (S):

Übertragung durch direkten Kontakt oder durch Einschleppen an der Kleidung. Die Krankheit äußert sich durch Fieberschübe, Husten und Nasenausfluss. Tiere wo die Staupe überleben, behalten oft  bleibende Schäden wie Zahnschmelzdefekte, spröde rissige Pfoten etc.
Impfung: Ab einem Alter von 8 Wochen kann man SHPPIL(4) Impfen, nach 4 Wochen wird die Impfung wiederholt und nach 12 Monaten wird eine 3. Impfung durchgeführt, um die Grundimmunisierung abzuschließen.

Danach erfolgt eine Impfung alle 3 Jahre.

 

Hepatitis (H):

Übertragung durch Kot, Urin, Speichel. Hepatitis ist eine Infektiöse, hochfieberhafte Leberentzündung die vor allem Junghunde betrifft. Plötzlicher Tod kann eintreten. Bei langsamerem Verlauf  sind Fieber, Mandelentzündung, Fressunlust, Brechdurchfall, Durst etc. der Fall. Hunde die die Krankheit überleben behalten häufig Trübungen der Augenhornhaut, die zur Erblindung führt.

Impfung: Siehe Staupe (S)!

 

Parvovirose (P):

Übertragung durch direkten Kontakt oder auch durch Gegenstände. Parvovirose ist eine Blutige Darmentzündung die durch Flüssigkeitsverlust (Erbrechen & Durchfall) zum Tod des Tieres führen kann.

Impfung: Siehe Staupe(S)!

 

Zwingerhusten:

Übertragung durch Tröpfcheninfektion (Risiko z.B. auf Hundeplätzen erhöht). Zwingerhusten ist eine chronisch verlaufende Viruserkrankung der Atemwege die zu trockenen, teilweise heftig bellenden Husten führt.

Impfung: Jährlich

 

Leptospirose (L oder L4):

Übertragung durch infizierte Mäuse und Ratten. Durch ihre Ausscheidungen die in Tümpel Pfützen, Gräber etc. gelangen. Leptospirose ist eine Zoonose! (heißt die Krankheit kann auch auf den Menschen übergehen). Erste Symptome sind Fieber Appetitlosigkeit und Durst. Es folgen Nierenentzündungen, Störung im Magen-Darm-Trakt mit Durchfall und Erbrechen sowie Gelbsucht. Nach 5-20 Tagen führt die Krankheit häufig zum Tod.

Impfung: L4 wird vor allem bei Hunden geimpft die viel ins Wasser gehen.

Die Impfung muss jährlich erfolgen.

 

Hier der Text als PDF

 

Einreisebestimmungen am 01.06.2020

Die Urlaubszeit zählt für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres, die sie auch gerne mit Ihrem vierbeinigen Freund verbringen möchten. Zudem werden viele Tiere aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt und finden hier ein neues Zuhause.
Dabei gilt es zu beachten, dass sich ein Tier im Ausland mit Erregern infizieren kann, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Darüber hinaus haben die unterschiedlichen Länder für die Einfuhr von Haustieren (teilweise umfangreiche) amtliche Richtlinien festgesetzt, die beim Passieren von Grenzen eingehalten werden müssen.
Der Tierarztbesuch sollte daher möglichst früh in die Reiseplanung mit einbezogen werden, da notwendige Impfungen und Untersuchungen zum Teil an Fristen gebunden sind.
Informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die Einreisebestimmungen Ihres Reiseziels und ggf. auch der Durchreiseländer.
Für Reisen in Länder der europäischen Union (EU) gilt grundsätzlich:

  • Vorlage des EU-Heimtierpasses mit gültiger Tollwutimpfung und Angaben zu Tier und Besitzer

Hinweis: Ein Welpe muss bei der Erstimpfung gegen Tollwut mindestens 12 Wochen alt sein. Die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt. Somit dürfen Welpen frühestens mit einem Alter von 15 Wochen über EU-Grenzen transportiert werden!

 

  • Kennzeichnungspflicht per Mikrochip mit Vermerk der Kennzeichnungsnummer im Pass
  • Sondervorschriften für einzelne Länder sind zu beachten! Hierzu können z.B. Blutuntersuchungen auf Tollwutantikörper, spezielle Maßnahmen gegen Bandwürmer oder Kampfhunderassebeschränkungen zählen.

Selbstverständlich gelten die oben genannten Vorschriften auch für Tiere, die aus dem Ausland nach Deutschland gebracht werden und hier ein neues Zuhause finden sollen!
Wir beraten Sie gerne!

Zecken und Flöhe am 01.04.2020

Vor allem in der wärmeren Jahreszeit von Frühjahr bis Herbst sind auf der Haut unserer Lieblinge lebende Parasiten eine große Plage. Da jedoch die Winter bei uns in den letzten Jahren sehr mild sind, sind sie auch deutlich häufiger in der eigentlich kälteren Jahreszeit anzutreffen.
Beginnen wir mit den Flöhen.
Ein Flohbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, da ein Floh schon bei flüchtigem Kontakt von Tier zu Tier (bis zu 45 cm weit) überspringen kann. Flöhe sind auf jedem Kontinent zu finden und sorgen nicht nur für lästigen Juckreiz sondern kann auch bis zu ernsthaften Krankheiten führen ( Blutarmut bei Welpen Ekzeme, Allergien…), außerdem sind sie Überträger des Gurkenbandwurm. Es gibt den Hunde- und den Katzenfloh die jedoch wenig wirtsspezifisch sind. Sie besitzen gut ausgebildete Beißwerkzeuge und können somit auch dicke Haut mühelos durchstechen. Die Entwicklungsstadien (Eier/Larven/Puppen) befinden sich in großer Anzahl in Sofas, Kissen, Betten, Teppichen, Bodenritzen und Körbchen der Tiere, von hier aus ein ständiger Neubefall des Tieres mit jungen Flöhen stattfindet. Flöhe können in dieser Umgebung bis zu einem Jahr auf einen neuen Wirt warten, deshalb sollte bei einem Flohbefall immer die Umgebung mitbehandelt werden. Die Flöhe die sie auf ihrem Tier finden sind nur 5% des tatsächlichen Flohbefalls, 95% sitzen in der genannten Umgebung Es gibt jedoch gute Präparate die schon einen Flohbefall verhindern können.
Zecken
Die heimischen Zeckenarten sind der gemeine Holzbock, Auwald-Bundzecke und die braune Hundezecke. Zecken sitzen max. kniehoch im Gras und lieben Temperaturen von 10°C-25°C und eine Luftfeuchtigkeit von 80-85 %, wie also immer behauptet fallen Zecken also nicht von den Bäumen, sondern lassen sich von den Wirten im Gras abstreifen. Sie übertragen nicht nur die bekannten Krankheiten FSME ( nur beim Mensch ) und Borreliose, sondern auch Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose. Die Übertagung erfolgt je nach Infektionskrankheit 3 – 72 Stunden nach Anhaftung der Zecke am Körper über den Speichel der Zecke, diesen Sie benutzt um die Einstichstelle zu betäuben. Auch hier gibt es gute Präparate (meist in Kombi mit Flohschutz) die einen Zeckenbefall verhindern können.
Was nun noch gesagt werden muss! Alle Antiparasitika gegen diese Ektoparasiten sind bei richtiger Anwendung nicht gefährlich oder tötlich für Ihr Tier. Bei Jungtieren, tragenden oder laktierenden Hündinnen, Hunden mit MDR 1 Defekt und chronisch kranken Tieren sollte jedoch immer ein Tierarzt/Tiermedizinische Fachangestellte zu Rate gezogen werden.

Neue Impfung bei Kaninchen am 04.02.2020

Neben den bekannten Kaninchenimpfungen gegen das RHD-1-Virus und Myxomatose wurde jetzt ein Impfstoff gegen das RHD-2-Virus entwickelt, da sich dieses Virus immer mehr über ganz Deutschland ausbreitet. Der neue Impfstoff schützt vor dem RHD-1- und dem RHD-2-Virus, kann ab der 10. Lebenswoche angewendet werden und muss einmal jährlich geimpft werden. Bei hohem Infektionsdruck kann die Impfung bereits mit 4 Wochen stattfinden und wird dann zwei Mal jährlich geimpft. Der Impfstoff ist für Mast- und Zuchtkaninchen zugelassen und kann auch für Hauskaninchen verwendet werden. Leider ist der neue Impfstoff sehr teuer.Trotzdem sollten die Kaninchen gegen alle drei Erkrankungen geimpft werden.Da noch keine Studien über die Kombinationsfähigkeit des neuen Impfstoffes mit den bisherigen Impfstoffen vorliegen, sollten die  Impfungen zeitlich getrennt voneinander erfolgen. Danach ist das Kaninchen bestmöglich gegen diese Viruserkrankungen geschützt.

Futterumstellung bei Hund und Katze am 19.01.2020

Futterumstellung

Darunter versteht man einen Zeitraum, in dem das Tier schrittweise von einer Nahrung auf eine andere umgestellt wird.

 

1. Mischen Sie die neue Nahrung über einen Zeitraum von 7 Tagen schrittweise in immer größeren Mengen unter die bisherige Nahrung

2. Wenn Ihr Tier eine neue Nahrung nur zögerlich annimmt, füttern Sie es mit der Hand oder vermischen Sie Trockennahrung mit ein wenig warmem Wasser

3. Füttern Sie Ihr Tier nicht mit Nahrung für Menschen (dies kann die Wirksamkeit der empfohlenen Tiernahrung beeinträchtigen)

4. Stellen Sie immer ausreichend sauberes, frisches Wasser zur Verfügung

5. Füttern Sie keine Ergänzungsfuttermittel oder andere Tiernahrung; es sei denn, dies wurde Ihnen vom Tierarzt empfohlen

 

Auf einen Blick

Tipps zur besseren Akzeptanz der Nahrung

  • vermischen Sie die Nahrung mit salzarmer Brühe.

Bei Hunden: salzarme Rinder- Hühnerbrühe.
Bei Katzen: salzarme Thunfisch- Muschel- oder Rinderbrühe.

  • Nahrung erwärmen.
     
  • Weite Futterschüssel, dass die Tasthaare der Katze den Rand der Schüssel nicht berühren.
     
  • Kleine Menge Oregano unter das Futter mischen.

ACHTUNG: bei Futtermittelallergikern, Futter mit speziellem Protein oder ein für das Tier neues Protein

 

Futterumstellung à Futteraversion

  • Katzen können eine Abneigung gegen ein bestimmtes Futter entwickeln, wenn z.B. mit dem Futter Verdauungsbeschwerden oder ein negatives Erlebnis verbunden wird.
     
  • Die Futterabneigung kann physischer, emotionaler oder physiologischer Herkunft sein.
     
  • Eine Futterabneigung tritt meist auf wenn auf die Fütterung eine Übelkeits- oder Erbrechensepisode folgt.
     
  • Eine Futterabneigung kann bis zu 40 Tage anhalten.
     
  • Bei stationärem Aufenthalt nie das Futter füttern welches später Zuhause gefüttert werden soll.

 

Katzen und die Konsistenz einer Nahrung

Katzen sind sehr empfindlich was Geruch, Erscheinungsform und Geschmack eines Futters angeht.

  • Häufig wird Futter mit einer anderen Konsistenz, wie gewohnt, verweigert.
     
  • Katzen fressen Futter lieber wenn es ca. Körpertemperatur hat.
     
  • Katzen sollen nicht hungern. Verlängern Sie daher, bei nicht fressender Katze, die Umstellungsphase auf bis zu 2 Monate.
     
  • Bei mehreren Katzen im Haushalt fragen Sie Ihren Tierarzt ob die Partnerkatzen das empfohlene Futter auch fressen dürfen.

Tödliche und giftige Lebensmittel für Hunde! am 19.01.2020

Auch wenn er noch so lieb schaut  -  bei diesen Lebensmitteln kann es für Ihren Hund gefährlich werden:

  • Avocado
  • Schokolade- und Kakao
  • Alkohol (+ Hopfen)
  • Koffein
  • Zwiebeln
  • Steinobst
  • Trauben & Rosinen
  • Rohes Schweinefleisch

Folgende Lebensmittel können ein tödliches Ende bedeuten:

  • Macadamia Nüsse
  • Salz
  • Speck
  • Rohe Bohnen
  • Alfalfa-Sprossen
  • Tomaten, rohe Auberginen, rohe Kartoffeln
  • Knochen
  • Milch
  • Süßstoff
  • Walnüsse

Zu den Symptomen zählen u.a. Durchfall, Erbrechen, Schwäche, Atemnot, bis hin zu

Krämpfen und neurologischen An- / Ausfällen.

Tipps zur Stubenreinheit Ihres Welpens am 13.01.2020

Tipps zur Stubenreinheit Ihres Welpens

 

Das mit der Stubenreinheit möchte noch nicht so richtig klappen? Hier einige Tipps, um Ihrem Welpen das „sauber werden“ zu erleichtern:

 

Faustregel:  Nach dem Spielen, nach dem Fressen, nach dem Schlafen. Danach sollten Sie Ihren vierbeinigen Nachwuchs nach draußen bringen.

Reizarme Umgebung: öfters mal diesselbe Runde laufen, so dass der Welpe nicht zu sehr abgelenkt ist.

 „Pipiwiese“:  suchen Sie sich in der Nähe eine Grünfläche (wenn es Sie nicht stört auch der Garten) an der Sie den Hund mehrmals am Tag hinführen und warten Sie ob er sein Geschäftchen macht.

Geduld:  an einer Stelle verharren und warten bis der Hund sein Geschäftchen verrichtet hat.

Loben:  nicht zögern und den Welpen beim Verrichten seines Geschäftchens auch mal loben (mit der Stimme)

 Beobachten:  Ihr Welpe wird sicher öfters an diesselbe Stelle machen (z.B. Teppich). Wenn Ihr Welpe auf dem Weg dorthin ist, oder es „Zeit wäre“, gleich nach draußen an die Stelle zum Geschäftchen machen bringen.

Es ist ganz normal das trotzallem mal ein Malheur passiert, oftmals vergessen die Kleinen beim Spielen und Toben einfach, dass sie ja eigentlich mal müssten - und da ist es auch schon passiert. Also bitte die Geduld nicht verlieren, das wird schon!